Studie vom: 13. August 2010

JOM-Untersuchung elektronische Print-Nutzung

Der zunehmende Verzicht auf gedruckte Exemplare führt alleine für Tageszeitungen und Zeitschriften jährlich zu einer Einsparung von rund 16.500 Tonnen Papier. Diese Menge entspricht in der Produktion in etwa einem Verbrauch von knapp 52 Mio. KWh Strom und 165 Mio. Litern Wasser.

Das Potenzial zur Ressourcenschonung durch die zunehmende Verbreitung elektronischer Kataloge und Prospekte dürfte noch bei weitem höher liegen. JOM Jäschke Operational Media schätzt die möglichen Einsparungen hier jährlich auf ca. 100.000 Tonnen. Knapp 45 Prozent der in Deutschland verbrauchten Papiermenge entfallen auf grafische Erzeugnisse. Sollten sich die Verbreitung von Tablet-PCs und die Nutzung elektronischer Print-Erzeugnisse weiter beschleunigen, könnte dieser Anteil und die dahinter stehende Menge Papier langfristig spürbar sinken. Die Folgen für Papier- und Druckindustrie könnten volkswirtschaftlichen Druck erzeugen, der über die Tablet-PC-Branche bislang nicht ausgeglichen würde. Der überwiegende Teil der Produktion erfolgt hier aktuell in Asien. Im Sinne einer Stärkung des deutschen Binnenmarktes bleibt der Appell an alle  Hersteller von Tablet-PCs, die Produktion nicht nach Fernost outzusourcen, sondern eigene Fertigungskapazitäten im Inland aufzubauen.

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