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JOM Summit 2026 zeigt, warum Mut und Freiheit die neue Währung für Werbetreibende sind

Der JOM Summit 2026 stand unter dem Leitmotiv „Purpose. Power. Progress.“ und rückte Mut und Freiheit als zentrale Erfolgsfaktoren moderner Markenführung in den Fokus. 170 Markenentscheider:innen diskutierten in Hamburg über zukunftsfähige Strategien, Media-Trends und verantwortungsvolle Markenkommunikation. Impulse lieferten unter anderem Dr. Dennis Esch, Joey Kelly und Markus Frank; moderiert wurde das Event von Wolfram Kons.

Am 5. Februar 2026 trafen sich 170 Markenmacher:innen, Vordenker:innen und Entscheider:innen in Hamburg zum JOM Summit 2026, um unter dem Leitmotiv ”Purpose. Power. Progress. – Warum Freiheit und Mut die neue Währung werden” darüber zu diskutieren, was das Marketing von morgen erfolgreich macht. Ganz im Zeichen: echte Haltung, klare Werte und der Mut, Grenzen zu überschreiten.


Markenführung unter Druck

Eröffnet wurde der Summit mit einer Keynote von Volker Neumann, Managing Director bei der JOM Group, in der er Marken dazu ermutigte, wieder größer zu denken. Denn wenn Budgets knapp werden, verdrängen kurzfristige Perspektiven oft langfristige Ziele. Mit der Folge, dass der Markenaufbau in den Hintergrund gerät. Sein Appell an Markenverantwortliche: „Um zu vermeiden, dass Budgetverlagerungen auf Kosten der Marke erfolgen, sollten Budgets als gemeinsamer Prozess und nicht als feste Zahl verstanden werden – nur so wird sichergestellt, dass wieder konsequent in die Marke investiert wird.“

JOM Summit 2026_Volker Neumann

Volker Neumann (Managing Director, JOM Group)


Zukunftsfähige Markenführung

In dem anschließenden von Oliver Busch moderierten Markenpanel „Brave Brands“ zeigten Sylvia Bocian (FRoSTA), Triabadi Schmidt (EURONICS Deutschland) und Julika Podracki (Rügenwalder Mühle) in spannenden Cases, warum sich Mut und Ehrlichkeit für Marken auszahlt – auch bei unbequemen Entscheidungen, wie zum Beispiel bei Veränderungen im Angebot. Denn Vertrauen entsteht durch Offenheit. Zudem kann eine klare und differenzierende Positionierung sich gegenüber Angebots- und Preiskommunikation durchsetzen. Und schließlich gilt: Haltung braucht Konsequenz. Community-Feedback sollte zwar ernst genommen, Entscheidungen aber nicht beim ersten Gegenwind zurückgenommen werden.

JOM Summit 2026_Brand Panel

Marken unter sich (von rechts nach links) – Sylvia Bocian (Head of Brand Management, FRoSTA), Triabadi Schmidt (Head of Marketing, EURONICS Deutschland) & Julika Podraki (Head of Media, Rügenwalder Mühle). Moderiert von Oliver Busch (links)


Was in angespannten Zeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann, beleuchtete Dr. Dennis Esch, Managing Director bei ESCH Consultants in seinem Vortrag „CMO of the Future: Von Totengräbern und Hoffnungsträgern“. Dabei stellte er die These auf, dass jeder zweite Marketer in diesem Jahr falsche Entscheidungen treffen wird. Um das zu vermeiden, müssen Werbetreibende nicht nur die Plattformlogiken der großen Anbieter verstehen, sondern sich gleichzeitig durch eigene Daten und Communities unabhängiger machen.

JOM Summit 2026_Dennis Esch

Dr. Dennis Esch (ESCH. The Brand Consultants)


Kurz vor der Pause machte Katharina Wildau, Geschäftsleitung Strategy Consulting bei der JOM Group, klar: Menschen kaufen keine Werbung, sie kaufen Bedeutung. Ihre Botschaft an Werbetreibende: „Werbung ist nur dann relevant und schafft Vertrauen, wenn sie wirkt. Marken sollten Werbung daher auch als Wachstumstreiber statt nur als Reichweitenbooster betrachten. Brand KPIs sollten zudem als entscheidende Umsatzfaktoren behandelt werden, anstatt nur als weiche Indikatoren.

Nach einer kurzen Stärkung erzählte Nadja King, GründerinvonOYESS Beauty wie sich die Brand im heißumkämpften Lippenpflege Regal mit Purpose, Design und Mut durchgesetzt hat. Obwohl Nachhaltigkeit fest im Unternehmen verankert ist, erkannte die Marke, dass sich die Anforderungen der Zielgruppe an Design, Einkaufserlebnis und Markenidentität mit der Zeit verändern. Mit Mut zur Weiterentwicklung hörte OYESS auf die Community, rückte die Nachhaltigkeitsclaims in den Hintergrund und launchte ein erfolgreiches Rebranding mit modernem, reduziertem Design.


Zwischen KI-Wertschöpfung und Ad-Fraud

Auch das Thema KI spielte beim SUMMIT eine wichtige Rolle. In seinem Vortrag „KI im Marketing: Zwischen Hype, Handwerk und echter Wertschöpfung“ ging Markus Frank, Gründer von tied und frank, darauf ein wie KI im Marketing eingesetzt werden kann. Die Auswahl der Tools ist dabei genauso entscheidend, wie die Orchestration und Architektur einzelner Arbeitsprozesse. Fokus sollte dabei immer auf dem Kontext liegen, in dem KI Mehrwert liefern soll. Frank zeigte auch direkt, wie der richtige Umgang mit KI aussehen kann, denn die Präsentation war auf Basis der Internetpräsenzen der Teilnehmer:innen mithilfe von KI generiert.

In dem zweiten Panel des Tages „Media als Markenrisiko – und wie es CMOs steuern“ wurde das hochaktuelle Thema Ad Fraud von Dr. Christian Bachem (MARKENDIENST Berlin), Dominik Johnson (fraud0), Daniel Draenkow (DSGV) und Sai-Man Tsui (JOM Group) kritisch beleuchtet und kontextualisiert. Moderiert von Klaus Jahnke widmete sich das Panel der Frage, wie Marken 2026 sicher agieren können. Die Panel-Teilnehmer appellierten hierbei an die Ehrlichkeit und interne Transparenz der Marken: Der Anteil von Bots im Webtraffic sollte immer unternehmensspezifisch geprüft werden. Es braucht Mut, sich selbst zu hinterfragen. Doch nur wer bereit ist, sich schonungslos ehrlich mit den eigenen Zahlen auseinanderzusetzen, kann Lösungen ableiten. Und das muss auch von der Managementebene getragen werden.

JOM Summit 2026_Media Panel

Media-Panel (von links nach rechts) – Sai-Man Tsui (Managing Director, JOM Group), Daniel Draenkow (Leiter Media, Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Christian Bachem (Geschäftsführender Gesellschafter, MARKENDIENST Berlin) & Dominik Johnson (CPO, fraud0). Moderiert von Klaus Janke (links)


Was Media 2026 prägt

Stefanie Bubbers, Director PricewarterhouseCoppers gab in ihrem Vortrag exklusive Einblicke aus dem German Entertainment und Media Outlook 2025-2029 sowie der PwC Black Friday Studie. Dabei zeigte sie auf, wie Daten, Streaming und Retail Media künftig Wachstum treiben werden: „Konsument:innen kaufen informierter, nachhaltiger und digitaler – KI und Online-Shopping prägen das Verhalten. Retail Media wird deshalb zum zentralen Trend: datenbasiert, zielgruppengenau und durch KI immer stärker personalisiert. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Media und Commerce, weil Werbung, Content und Kaufimpulse entlang der Customer Journey zunehmend ineinandergreifen.“

Wie Marken Media kreativ, datenbasiert und verantwortungsvoll neu denken zeigte Sai-Man Tsui, Managing Director bei der JOM Group in seinem Vortrag „Media Trends 2026“. Neben dem TikTok-Shop, werden auch neue Entwicklungen wie die Einführung von Werbung auf ChatGPT oder die Integration von Vertikal Video Content bei Streaming Anbietern wie Netflix und Co die Werbebranche 2026 prägen. Sein Aufruf an Werbetreibende: „Mehr Mut zur Marke: Nutzt die Vielfalt an Plattformen und neuen Kanälen, aber spielt sie konsequent plattformgerecht aus und übersetzt eure Markenidee in Formate, Tonalität und Inhalte, die zur jeweiligen Plattform passen.“


Inspirierender Abschluss

Zum Abschluss inspirierte Joey Kelly die Gäste mit seiner Closing Keynote „NO LIMITS – Wie schaffe ich mein Ziel.“ Der Extremsportler, Musiker und Unternehmer rekapitulierte eindrucksvoll seinen Weg vom Straßenmusiker zum Stadion-Headliner mit der Kelly Family und zeigte, wie er mit Disziplin, Ausdauer und Mut außergewöhnliche Erfolge erzielte – von Ultra Läufen quer durch Deutschland, zu Weltrekorden unter Wasser. Doch egal ob Sport, Business oder Charity: Für Kelly ist das ganze Leben ein Marathon – und er ist All In.

Charmant moderiert wurde der JOM Summit von dem Journalisten und Moderator Wolfram Kons. Kons dürfte vielen auch durch sein Herzensprojekt dem „RTL-Spendenmarathon“ bekannt sein, den er bereits seit vielen Jahren moderiert. Auch die JOM Group überreichte dem Moderator zum krönenden Abschluss des Abends eine Spende in Höhe von 5.000 Euro für die Hilfe von Kindern.

JOM Summit 2026_Kons und Kelly
RTL-Ikone Wolfram Kons (links) und Joey Kelly

Nach einem erfolgreichen Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm und hochkarätigen Gästen fällt das Fazit klar aus: Auch die zweite Ausgabe des JOM SUMMIT war ein voller Erfolg, betont Torsten Hunsicker, Managing Director bei der JOM Group:

„Unser Anspruch ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich Markenverantwortliche offen austauschen, voneinander lernen und frische Impulse für ihre tägliche Arbeit mitnehmen können. Der Summit hat gezeigt, dass erfolgreiche Markenführung heute mehr braucht als Effizienz und Reichweite: In einem Umfeld permanenter Unsicherheit werden Freiheit im Denken und Mut in Entscheidungen zur entscheidenden Währung. Die Qualität der Diskussionen, die Relevanz der Themen und der intensive Austausch zwischen Marken, Medien und Expert:innen bestätigen, dass Haltung, Konsequenz und der Wille, neue Wege zu gehen, zentrale Erfolgsfaktoren für zeitgemäße Markenführung sind – 2026 und darüber hinaus.“

Diese sowie weitere Fotos finden Sie hier.
Credits: JOM Group

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