Volker Neumann: Warum Marken wieder größer denken müssen | JOM Group
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Volker Neumann: Warum Marken wieder größer denken müssen

Unter dem Motto „Freiheit & Mut: Die neue Währung“ haben wir beim JOM Summit 2026 am 5. Februar 2026 gemeinsam diskutiert, hinterfragt und neue Perspektiven gewonnen.

In einer kleinen Blogbeitrags-Reihe möchten wir die wichtigsten Erkenntnisse des JOM Summits 2026 mit Ihnen teilen. In jeder Ausgabe befassen wir uns mit einem Vortrag des Summits genauer.

Unter dem Motto „Freiheit & Mut: Die neue Währung“ haben wir beim JOM Summit 2026 am 5. Februar 2026 gemeinsam diskutiert, hinterfragt und neue Perspektiven gewonnen. In einer kleinen Blogbeitrags-Reihe möchten wir die wichtigsten Erkenntnisse des JOM Summits 2026 mit Ihnen teilen. In jeder Ausgabe befassen wir uns mit einem Vortrag des Summits genauer.


In unserem ersten Blogbeitrag dieser Reihe möchten wir uns mit dem Vortrag "Warum Marken wieder größer denken müssen" von Volker Neumann beschäftigen.

Warum Marken wieder größer denken müssen

Ein Vortrag von Volker Neumann, Managing Director JOM.

"Die erste These von mir ist, dass Effizienz über die vergangenen zwei, drei, vier Jahre zu so einer Art Maxime im Marketing geworden ist. Das heißt, manchmal hat man das Gefühl, der allbestimmende Faktor Effizienz steht über allem. Jetzt kann man sagen, Effizienz ist erstmal ja nichts Schlechtes. Sie wird nur dann aus meiner Sicht zum Problem, wenn sie eben genau das ist, der Faktor, der irgendwie alles Tun und Handeln bestimmt".

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(Volker Neumann, Managing Director JOM)

Im Vortrag von Volker Neumann steht die These im Mittelpunkt, dass Effizienz in den vergangenen Jahren zur dominierenden Maxime im Marketing geworden ist und damit zunehmend zum Problem wird, wenn sie alles Handeln bestimmt. Sinkende Werbeinvestitionen im Verhältnis zum Umsatz haben zu kleineren Budgets, engeren Zielgruppen, kurzfristigen Erfolgskennzahlen und einem starken Fokus auf performanceorientierte Maßnahmen geführt, während der langfristige Markenaufbau in den Hintergrund gerückt ist.

Diese Entwicklung steigert zwar kurzfristig den ROI, führt jedoch zu sinkendem inkrementellem Umsatz, schwächeren Marken und einem sich selbst verstärkenden Kreislauf aus Budgetdruck und Wachstumsverlust.

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(Volker Neumann, Managing Director JOM)

Anhand von Studien und Beispielen zeigt Volker, dass Marke ein zentraler Treiber für Wachstum und Profitabilität ist und dass nicht primär Effizienz oder ROI, sondern vor allem das eingesetzte Budget langfristig Wachstum ermöglicht. Gleichzeitig kritisiert er, dass der Prozess der Budgetfindung in der Marketingplanung stark unterrepräsentiert ist und fordert, diesem Thema gemeinsam mit Dienstleistern mehr strategische Tiefe zu geben.

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(Tagesmoderator Wolfram Kons mit Volker Neumann)


Sein Fazit:


"Das erste ist, achtet auf Effizienz, aber lasst sie nicht zum allesbestimmenden Maßstab werden. Und lasst die langfristige oder mittelfristige Perspektive in dem, was man als Erfolg bezeichnet, auf jeden Fall zu. Und in dem Zuge setzt euch auch für die Wahrnehmung der Marke im Unternehmen ein. Marke schafft Wachstum und Profitabilität, investiert mehr Zeit zusammen mit euren Dienstleistern in das Thema Budgetfindung und last but not least denkt groß. Budget ist ein Wachstumstreiber fürs Unternehmen, für die Profitabilität und hilft einfach zusammen mit einer langfristigen Perspektive, nicht nur auf die kurzfristigen Dinge zu schauen. Vieles passiert eben langfristig und schafft dann nachhaltig Wert".


Unternehmen müssen wieder größer denken, langfristig investieren, die Bedeutung der Marke im Unternehmen stärken und Budgets als entscheidenden Wachstumstreiber begreifen.

Diese sowie weitere Fotos finden Sie hier.
Credits: JOM Group

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